So stärkt Betriebliche Gesundheitsförderung Unternehmen
Betriebliche Gesundheitsförderung stärkt Vertrauen, Motivation und die Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden – und wird damit zum echten Erfolgsfaktor. Wenn BGF-Maßnahmen den Arbeitsalltag spürbar erleichtern, entsteht Selbstwirksamkeit, die Teams langfristig trägt. Gerald Konrad und Patrick Ganster von der Vivum Unternehmensberatung OG erzählen im Kurz-Interview worauf es bei betrieblicher Gesundheitsförderung ankommt und wie gesunde Arbeitsbedingungen Menschen unterstützen, Reibung reduzieren und Unternehmen stabiler und zukunftsfähiger machen.
Warum ist betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) am Arbeitsplatz wichtig für den Unternehmenserfolg?
Betriebliche Gesundheitsförderung hilft Ihnen, sichtbar zu machen, was Menschen und Ihre Organisation stärkt: Ressourcen, Fähigkeiten und Gestaltungsspielräume. Wenn Sinn, Wertschätzung und Selbstwirksamkeit im Arbeitsalltag erlebbar werden, entsteht Vertrauen. Und genau dieses Vertrauen ist die Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Welche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz sind besonders wirksam?
Wirksam sind Maßnahmen, die Ihren Arbeitsalltag wirklich berühren und vorhandene Ressourcen gezielt nutzen. Gute Führung, wertschätzende Kommunikation, klare Abläufe und ein bewusster Umgang mit Belastung stärken Selbstwirksamkeit dort, wo sie zählt: im täglichen Tun. Gesundheitsförderung wirkt dann, wenn sie Arbeit spürbar erleichtert – nicht zusätzlich belastet.
Wie profitieren Mitarbeitende und Unternehmen langfristig von gesundheitsfördernden Arbeitsbedingungen?
Mitarbeitende gewinnen Sicherheit, Energie und Vertrauen in die eigene Wirksamkeit. Ihr Unternehmen profitiert von stabilen Teams, weniger Reibung und mehr Zusammenhalt. Gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen schaffen eine Kultur, in der Menschen bleiben, Verantwortung übernehmen und gemeinsam erfolgreich sind.
Kreativität trifft Unternehmergeist: HLW FSB Weiz begeistert bei der Entrepreneurship Week 2026
Vier Tage lang stand Weiz ganz im Zeichen von Innovation, Teamarbeit und unternehmerischem Denken: Die HLW FSB Weiz veranstaltete von 9. bis 12. Februar 2026 die diesjährige Youth Entrepreneurship Week – heuer erstmals verteilt auf zwei inspirierende Standorte: das Innovationszentrum W.E.I.Z. und den Coworking Space Hauptplatz 12.
Die Youth Entrepreneurship Week ist Teil einer österreichweiten Initiative, die Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren dabei unterstützt, kreative Projektideen zu entwickeln und unternehmerische Fähigkeiten aufzubauen. Die 42 teilnehmenden Schüler:innen der dritten Klassen arbeiteten in Teams an realen Herausforderungen aus ihrem Alltag und durchliefen einen vollständigen Innovationsprozess – von der Ideenfindung bis zum finalen Pitch vor einer Jury.
Begleitet wurden die Jugendlichen von den Coaches Marlene Wohlmuth und Stephan Pessl sowie regionalen Unternehmer:innen, die als Mentor:innen und Jury-Mitglieder wertvolle Einblicke in die Welt des Unternehmertums teilten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Prototypen, Konzepte, Apps und kreative Geschäftsideen sorgten für Begeisterung bei allen Beteiligten.
Die YEW zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in jungen Menschen steckt – und wie wichtig Räume sind, die Kreativität und Zukunftsgestaltung ermöglichen.







ABC Impulsvortrag: Rechtliche Klarheit von Anfang an
Beim After Business Coworking war Gernot Wilfling, Unternehmensanwalt und Supportpartner bei Müller+Partner Rechtsanwälte, zu Gast. In seinem praxisnahen Impulsvortrag gab er wertvolle Einblicke in die rechtlichen Grundlagen der Unternehmensgründung und erklärte, wie Gründer:innen und Unternehmer:innen sich frühzeitig rechtlich absichern können.
Ein zentrales Thema waren Vesting‑Bestimmungen, die bei Start-ups und Gründungen oft entscheidend sind. Wilfling erläuterte, warum Vesting-Regelungen ein wichtiger Bestandteil jedes Gesellschaftsvertrags sind und wie sie Konflikte vermeiden, wenn eine Gründungspartnerschaft anders verläuft als geplant.
Besprochen wurden außerdem wesentliche Fragen rund um:
- Absicherung gegen interne und externe Risiken
- Inhalte und regelmäßige Aktualisierung einer Geschäftsordnung
- Unlauterer Wettbewerb und wie man sich rechtlich schützt
- Risikoverlagerung und Haftungsfragen
- Nachrangklauseln und ihre Bedeutung bei Finanzierungen
- Nachfolgeplanung und Aspekte beim Unternehmensverkauf
- Szenarien wie Insolvenz, Liquidation oder Vorsorgevollmachten
Die lebhafte Diskussion mit allen Teilnehmenden machte deutlich:
Wer sich frühzeitig mit rechtlichen Rahmenbedingungen, Verträgen und Risikomanagement beschäftigt, kann im Ernstfall entscheidende Vorteile haben.









