ABC-Talk zum Thema „Bürgerbeteiligungen und Energiegemeinschaften“
Am 4. August drehte sich bei der ABC-Veranstaltung bei uns im Coworking Space Hauptplatz12 alles um das Thema „Bürgerbeteiligungen und Energiegemeinschaften – die Kraft der Gemeinschaft“. Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Möglichkeiten gemeinschaftlicher Energieprojekte zu informieren und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.
Im Mittelpunkt standen die Chancen, die Bürgerbeteiligungen und Energiegemeinschaften für Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen bieten. Durch die aktive Beteiligung an regionalen Energieprojekten können Menschen nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten, sondern auch die lokale Wertschöpfung stärken und die Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben.
Besonderes Interesse galt den Vorteilen von Energiegemeinschaften, die eine gemeinsame Nutzung von selbst erzeugter Energie ermöglichen. Dadurch können Energiekosten optimiert, die regionale Versorgungssicherheit gestärkt und nachhaltige Strukturen für die Zukunft geschaffen werden. Gleichzeitig fördern solche Projekte den Zusammenhalt innerhalb der Region und zeigen, welche positiven ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Effekte durch gemeinschaftliches Handeln entstehen können. Die hohe Teilnehmerzahl und die lebhaften Diskussionen machten deutlich, dass das Interesse an nachhaltigen Energielösungen und regionaler Zusammenarbeit weiterhin sehr groß ist. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der Austausch zu diesen Zukunftsthemen ist und welches Potenzial in gemeinschaftlichen Energieprojekten steckt.
Vielen Dank an unsere Kolleg:innen vom Innovationszentrum W.E.I.Z. Andrea Dornhofer und Günther Maier!
ABC-Talk mit der Regionalentwicklung Oststeiermark (REO)
Im Rahmen des ABC-Talks im Juli durften wir die Regionalentwicklung Oststeiermark (REO) als Supportpartnerin begrüßen. Gabriele Jahn gab einen spannenden und informativen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder der REO. Die Regionalentwicklung Oststeiermark gestaltet und begleitet zahlreiche Projekte, die unsere Region nachhaltig stärken – von Unterstützungsprogrammen für Gründer:innen, Mobilität, Jugend und Bildung über Lehrlingsförderung, MINT-Initiativen sowie den Metall- und Technikbereich bis hin zur Förderung regionaler Lebensmittel und Wertschöpfungsketten. Gemeinsam mit Gemeinden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen arbeitet die REO daran, die Oststeiermark als lebenswerte und zukunftsorientierte Region weiterzuentwickeln.
Besonders interessant waren die vorgestellten Möglichkeiten für Unternehmen, sich aktiv an Projekten und Netzwerken der REO zu beteiligen, Kooperationen zu nutzen und gemeinsam Zukunftsthemen voranzutreiben. Die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit für einen regen Austausch, knüpften neue Kontakte und konnten wertvolle Impulse für ihre eigene Arbeit mitnehmen. Es war ein gelungener Abend, bei dem klar wurde, wie wichtig Vernetzung, Zusammenarbeit und gemeinsames Engagement für die Weiterentwicklung unserer Region sind.
Vielen Dank an Gabriele Jahn und die Regionalentwicklung Oststeiermark für die inspirierenden Einblicke!
ABC-Talk: Kreislaufwirtschaft als Geschäftsmodell der Zukunft
Bei der ABC-Veranstaltung im Juni im Coworking Space Hauptplatz 12 in Weiz stand das Thema Kreislaufwirtschaft💡im Mittelpunkt.
Gerald Friedrich vom Studien- und Technologie Transferzentrum Weiz zeigte in seiner Keynote auf, welche wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Wandel mit sich bringt und warum er nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für Kleinstunternehmer enorme Chancen bietet.
🚀 In Zeiten explodierender Rohstoffpreise wird es zunehmend sinnvoll, Materialien nach ihrem Lebenszyklus wieder zurückzugewinnen und erneut in den Kreislauf zu bringen. Recycling wird damit vom „Nice-to-have“ zum echten Wettbewerbsfaktor. Neue Geschäftsmodelle entstehen, bestehende werden weiterentwickelt – immer mit dem Ziel, Ressourcen effizienter zu nutzen.
Die Botschaft des Abends: 📣 Wenn wir gemeinsam handeln, können wir diese Entwicklung aktiv gestalten. Österreich hat das Potenzial, hier eine Vorreiterrolle einzunehmen.
Mehr Sichtbarkeit im WWW für dein Unternehmen
Mit spannenden Formaten wie dem ABC-Talk oder anderen Netzwerk-Events beweisen wir immer wieder, dass der Coworking Space Hauptplatz 12 weit mehr ist, als nur ein Arbeitsplatz. Im Rahmen unseres Interreg-Projekts "Trendig Plus Project" unterstützen wir EPUs, kleine Unternehmen und Gründer:innen dabei, sich in der digitalen Welt erfolgreich zu positionieren und neue Trends aktiv zu nutzen.
Teil der Event-Reihe war der Workshop „Digitale Sichtbarkeit“ mit Evelyn Götz der Agentur crosseye Marketing GmbH. Evelyn gab spannende Einblicke in Fragen wie:
💡 Wie werden Unternehmen heute online wirklich gefunden?
💡 Braucht es noch eine eigene Website?
💡 Reicht eine starke Präsenz auf Google & Social Media?
Gemeinsam haben wir diskutiert, welche Kanäle entscheidend sind, wie ein überzeugender Business-Auftritt gestaltet wird und welches Wording die größte Wirkung erzielt. Wie sich die Auffindbarkeit nicht nur in klassischen Suchmaschinen, sondern auch in KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini gezielt verbessern lässt.
Wenn du den Coworking Space Hauptplatz 12 selbst erleben möchtest, dann komm vorbei – wir freuen uns auf dich!
Notarielle Vorsorge praxisnah erklärt
Unser Supportpartner, Notar Dr. Wolfgang Regenfelder von Öffentlicher Notar Dr. Alexander Starkel & Partner, gab spannende Einblicke in das Thema notarielle Vorsorge und zeigte praxisnah, wie man sich für den Ernstfall – etwa bei Unfall oder fehlender Entscheidungsfähigkeit – mit Vorsorgevollmacht und Testament absichern kann. Zudem wurde betont, wie wichtig es ist, eine strukturierte Übersicht über alle relevanten Kontakte und Vermögenswerte zu führen – von Bankverbindungen und Verträgen bis hin zu digitalen Assets wie Kryptowährungen, um im Notfall die unternehmerische Handlungsfähigkeit sicherzustellen.
Außerdem erhielten wir einen unterhaltsamen Einblick in die vielfältige Arbeit eines Notars, der nicht nur Verträge errichtet, sondern im Ernstfall auch Vermögenswerte sichert und dokumentiert. Ein wertvoller Vortrag, der einmal mehr zeigte, wie wichtig rechtzeitige Vorsorge ist.
Spannende Einblicke in die Welt der Künstlichen Intelligenz
Im März hatten wir das Vergnügen, Thomas Schirgi als Vortragenden begrüßen zu dürfen. Unter dem Titel „KI – Was gibt es Neues und wem gehört die Wahrheit?“ zeigte er auf, dass es nicht die eine KI gibt, sondern ein Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Tools und Technologien.
Wir haben darüber gesprochen, was eigentlich hinter dem Begriff „starke KI“ steckt, woher die Daten kommen, die wir täglich nutzen, und was mit ihnen passiert. Ein zentraler Gedanke des Abends: KI bildet immer nur einen Ausschnitt der Wahrheit ab – nie die ganze.
Vielen Dank an alle die dabei waren – für die Neugier, die Fragen und den inspirierenden Austausch!
Was gibt es Neues im Bereich der KI – und wem gehört die Wahrheit?
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant weiter – Modelle werden komplexer, Anwendungen vielseitiger, und KI‑Agenten arbeiten zunehmend autonom in Unternehmen und Arbeitsprozessen. Laut aktuellen Prognosen wird 2026 das Jahr, in dem KI‑Systeme vom „digitalen Assistenten“ zum aktiven Arbeitspartner werden und in vielen Anwendungen eigene Entscheidungen treffen. Gleichzeitig warnen führende Forschungsinstitutionen davor, dass genau diese Entwicklung kritisches Denken und verantwortungsvolle Nutzung noch wichtiger macht. Denn KI ist leistungsfähig – aber nicht neutral.
Wem gehört die Wahrheit?
KI‑Modelle arbeiten wahrscheinlichkeitsbasiert: Sie errechnen Antworten aus Mustern in ihren Trainingsdaten – nicht aus objektiver Wahrheit. Aktuelle Forschung betont deutlich:
- KI liefert keine Fakten, sondern wahrscheinliche Antworten auf Basis früherer Daten.
- Ergebnisse sind geprägt durch Trainingsdaten, Algorithmen und menschliche Entscheidungen.
- Dadurch können Fehlinformationen, Verzerrungen oder Manipulationen entstehen oder verstärkt werden.
- Besonders gefährlich: realistisch wirkende Deepfakes, die 2026 noch verbreiteter und glaubwürdiger werden.
Kurz gesagt: KI kann Realität simulieren – aber nicht besitzen. Wahrheit bleibt menschlich.

Wie gehen wir verantwortungsvoll damit um?
Da KI keine Verantwortung übernehmen kann, bleibt die Pflicht zur Reflexion beim Menschen. Expert:innen empfehlen:
1) Kritisch bleiben – jede KI‑Antwort prüfen
Auch modernste Modelle können verzerren oder Fehler erzeugen. Quellen prüfen, Inhalte querlesen — besonders bei sensiblen Themen.
2) KI als Werkzeug sehen, nicht als Wahrheitssystem
Aktuelle Forschung betont, dass KI‑Systeme evaluiert, nicht glorifiziert werden müssen: Der Fokus verlagert sich von „Was kann KI?“ zu „Wie gut, für wen und mit welchen Risiken?“
3) Medienkompetenz stärken
Da Deepfakes zur Alltagserscheinung werden, braucht es digitale Kompetenz, um Realität von KI‑Fiktion zu unterscheiden.
4) Verantwortung übernehmen
Entscheidungen, Bewertungen und ethische Abwägungen liegen immer beim Menschen – nicht bei Algorithmen.
KI kann unterstützen, aber nicht moralisch handeln.
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Liefert KI objektive Wahrheit?
Nein. KI berechnet die wahrscheinlichste Antwort aus vorhandenen Daten – keine sichere Wahrheit.
Warum kann KI fehlerhafte Inhalte erzeugen?
Weil Verzerrungen, Lücken oder Fehler in Daten und Algorithmen verstärkt werden können.
Wie schützen wir uns vor Fehlinformationen?
Durch Quellenprüfung, kritisches Denken und digitale Medienkompetenz. Deepfakes werden 2026 noch realistischer.
Kann KI Verantwortung übernehmen?
Nein. Entscheidungen und Ethik liegen immer beim Menschen.
Event-Tipp
Du willst mehr über aktuelle Trends zum Thema KI erfahren? Dann komm am 26. März um 16:30 Uhr zum Coworking Space Hauptplatz 12 in Weiz.
Inspirierende ABC‑Veranstaltung im Coworking Space Weiz
In spannenden Inputs & offenen Gesprächen ging es u. a. darum:
✅ Was echte Motivation ausmacht und warum Menschen wirklich gerne arbeiten
✅ Welche Rahmenbedingungen Mitarbeitende brauchen, um bereit zu sein, mehr zu geben
✅ Warum Unternehmen heute über Benefits wie Obstkörbe hinausgehen müssen. Gefragt sind echte Beteiligung, Wertschätzung und Entwicklungschancen
✅ Wie ein BGF‑Projekt Schritt für Schritt abläuft - von der IST‑Analyse bis zum Gütesiegel
Die zahlreichen Fragen und der lebendige Austausch haben gezeigt:
Gesunde Unternehmen entstehen dort, wo Menschen ernst genommen, eingebunden und gestärkt werden.
Danke an alle Teilnehmenden für die wertvollen Gespräche und die inspirierende Stimmung!
So stärkt Betriebliche Gesundheitsförderung Unternehmen
Betriebliche Gesundheitsförderung stärkt Vertrauen, Motivation und die Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden – und wird damit zum echten Erfolgsfaktor. Wenn BGF-Maßnahmen den Arbeitsalltag spürbar erleichtern, entsteht Selbstwirksamkeit, die Teams langfristig trägt. Gerald Konrad und Patrick Ganster von der Vivum Unternehmensberatung OG erzählen im Kurz-Interview worauf es bei betrieblicher Gesundheitsförderung ankommt und wie gesunde Arbeitsbedingungen Menschen unterstützen, Reibung reduzieren und Unternehmen stabiler und zukunftsfähiger machen.
Warum ist betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) am Arbeitsplatz wichtig für den Unternehmenserfolg?
Betriebliche Gesundheitsförderung hilft Ihnen, sichtbar zu machen, was Menschen und Ihre Organisation stärkt: Ressourcen, Fähigkeiten und Gestaltungsspielräume. Wenn Sinn, Wertschätzung und Selbstwirksamkeit im Arbeitsalltag erlebbar werden, entsteht Vertrauen. Und genau dieses Vertrauen ist die Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Welche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz sind besonders wirksam?
Wirksam sind Maßnahmen, die Ihren Arbeitsalltag wirklich berühren und vorhandene Ressourcen gezielt nutzen. Gute Führung, wertschätzende Kommunikation, klare Abläufe und ein bewusster Umgang mit Belastung stärken Selbstwirksamkeit dort, wo sie zählt: im täglichen Tun. Gesundheitsförderung wirkt dann, wenn sie Arbeit spürbar erleichtert – nicht zusätzlich belastet.

Wie profitieren Mitarbeitende und Unternehmen langfristig von gesundheitsfördernden Arbeitsbedingungen?
Mitarbeitende gewinnen Sicherheit, Energie und Vertrauen in die eigene Wirksamkeit. Ihr Unternehmen profitiert von stabilen Teams, weniger Reibung und mehr Zusammenhalt. Gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen schaffen eine Kultur, in der Menschen bleiben, Verantwortung übernehmen und gemeinsam erfolgreich sind.
🗓 Event-Tipp: Sie möchten mehr wissen? Dann kommen Sie zum ABC-Talk im Coworking Space Hauptplatz12 in Weiz am 3. März 2026 ab 17 Uhr.
Kreativität trifft Unternehmergeist: HLW FSB Weiz begeistert bei der Entrepreneurship Week 2026
Vier Tage lang stand Weiz ganz im Zeichen von Innovation, Teamarbeit und unternehmerischem Denken: Die HLW FSB Weiz veranstaltete von 9. bis 12. Februar 2026 die diesjährige Youth Entrepreneurship Week – heuer erstmals verteilt auf zwei inspirierende Standorte: das Innovationszentrum W.E.I.Z. und den Coworking Space Hauptplatz 12.
Die Youth Entrepreneurship Week ist Teil einer österreichweiten Initiative, die Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren dabei unterstützt, kreative Projektideen zu entwickeln und unternehmerische Fähigkeiten aufzubauen. Die 42 teilnehmenden Schüler:innen der dritten Klassen arbeiteten in Teams an realen Herausforderungen aus ihrem Alltag und durchliefen einen vollständigen Innovationsprozess – von der Ideenfindung bis zum finalen Pitch vor einer Jury.
Begleitet wurden die Jugendlichen von den Coaches Marlene Wohlmuth und Stephan Pessl sowie regionalen Unternehmer:innen, die als Mentor:innen und Jury-Mitglieder wertvolle Einblicke in die Welt des Unternehmertums teilten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Prototypen, Konzepte, Apps und kreative Geschäftsideen sorgten für Begeisterung bei allen Beteiligten.
Die YEW zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in jungen Menschen steckt – und wie wichtig Räume sind, die Kreativität und Zukunftsgestaltung ermöglichen.











































